Bruststraffung

TBruststraffung

Angeborene Veranlagung, ein schwaches Bindegewebe, starke Gewichtsabnahme – oder auch eine Schwangerschaft – führen oft zur so genannten Hängebrust.

Die Hängebrust kann sich bei großen Brüsten als Folge des schwachen Bindegewebes entwickeln. Die hängenden Brüste werden durch Straffung korrigiert, wobei wir die Brustwarze nach oben versetzen und den Hautüberschuss entfernen.

Die Menge und Größe der Operationsnarben entspricht der Hängung der Brüste. Ein Schnitt um die Brustwarze herum ist immer notwendig, im einfachsten Fall gibt es nur hier eine Narbe. Bei einer größeren Hängung ergibt die Operation eine von der unteren Brustwarze nach unten laufende Narbe, bei noch größerer Hängung auch eine in der Unterbrustfalte laufende gebogene Quernarbe. Aufgrund einer individuellen Besprechung kann die entsprechende Verkleinerung der zu großen Brüste, oder die mit Implantat durchgeführte Vergrößerung der zu kleinen Brüste Teil dieses Eingriffs bilden.

Was man über den chirurgischen Eingriff wissen muss:

Voraussetzungen:

Vor dem chirurgischen Eingriff sind Untersuchungen des allgemeinen Zustandes des Körpers und des lokalen Status notwendig, um die Risiken des Engriffs einschätzen zu können. Die Operation wird in jedem Fall bei Narkose durchgeführt.

Dauer des Eingriffs:

2 bis 3 Stunden

Pflichtaufenthalt in der Klinik:

1 Nacht

Arbeitsfähigkeit:

nach 10-14 Tagen

Nahtentfernung:

nach 14 Tagen

Nach der Operation:

6 Wochen lang man muss sich vor allen Sport- und sonstigen Tätigkeiten hüten, die intensive Schulter-, beziehungsweise Brustmuskelbewegungen nach sich ziehen.

Risiken:

Als Folgen der Operation gibt es bei der überwiegenden Mehrheit der medizinischen Eingriffe Schwellungen, Einblutung, und eventuelle Entzündung des Gebietes, Narbenheilungsstörungen können auftreten. Sie sind aber dank der Entwicklung der Medizin immer seltener, und beim Auftreten leichter behandelbar. Bei der Brustverkleinerung kann eine teilweise oder völlige Empfindungslosigkeit der Brustwarze, im seltenen Fall eine Kreislaufstörung des Brustwarzenhofes auftreten.