Nasenplastik

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Die Nase befindet sich in der Mitte des Gesichts und ragt heraus, so spielt sie hinsichtlich des Gesichtscharakters eine sehr wichtige Rolle.

Jede Nase ist anders, so haben auch die Patienten unterschiedliche Wünsche. Das Ziel der Nasenplastik kann je nach Wunsch recht vielfältig sein: Verkleinerung, Vergrößerung, Verkürzung, Verlängerung, Schmälerung, Erweiterung, Geraderichtung, Hervorhebung, sowie die Beseitigung sonstiger Biegungen und Unebenheiten.

Im Verlauf der Vorkonsultationen stimmen Arzt und Patient ihre Ansichten ab. Der Patient erzählt, was er verändern möchte, und der Arzt äußert seine Meinung darüber, ob die gewünschte Nasenform in das Gesicht des Patienten passt, beziehungsweise welche Veränderungen sich lohnen, und den Gesamteindruck günstig beeinflussen.

Kernpunkt des Eingriffs ist die Umformung des knorpeligen und knochigen Gerippes. Da wir den Eingriff in den meisten Fällen im Inneren der Nase durchführen, bleibt keine sichtbare Narbe zurück. Selbstverständlich gibt es Fälle, bei denen der äußere Schnitt notwendig ist, diese Narben heilen aber sehr schön, und sind kaum sichtbar.

Wir führen die Nasenplastik im Allgemeinen bei lokaler Betäubung durch, da es auch nach der Operation nur sehr geringe Schmerzen gibt, und die Mehrheit der Patienten nur über leichte Kopfschmerzen klagt. Auf Wunsch des Patienten kann der Eingriff natürlich auch bei Narkose erfolgen.

Der postoperative Verband hängt von der Größe des Eingriffs ab. Wenn wir nur die Nasenspitze, also den knorpeligen teil der Nase formten, wenden wir keinen Gips an. Bei der Umformung des knochigen Gerippes (Buckelbeseitigung, Schmälerung) wenden wir Gipsfixierung an.

Was man über den chirurgischen Eingriff wissen muss:

Voraussetzungen:

Vor dem chirurgischen Eingriff sind Untersuchungen des allgemeinen Zustandes des Körpers und des lokalen Status notwendig, um die Risiken des Engriffs einschätzen zu können. Die Operation wird in jedem Fall bei Narkose durchgeführt.

Dauer des Eingriffs:

Das hängt vom Veränderungsvolumen ab (anderthalb Stunden)

Pflichtaufenthalt in der Klinik:

Wegen Beobachtung einige Stunden nach der Operation

Arbeitsfähigkeit:

Nach 14 Tagen (nach Gipsabnahme)

Nahtentfernung:

Empfohlen ist das Tragen einer Sonnenbrille in der Heilungsphase, die gegen das Geblinzel wegen starken Lichts schützt. Augenschminke ist erst nach 8 Tagen empfohlen.

Nach der Operation:

In der Periode nach der Gipsabnahme müssen wir mit Schwellungen und Blutunterlaufungen um das Auge herum rechnen, die aber in 6-8, maximal 10 Tagen aufgesogen wird. Da die Verknöcherung der Nase fünf Wochen dauert, müssen größere Traumas vermieden werden. Das endgültige Ergebnis stellt sich nach sechs Monaten ein.

Risiken:

Komplikation direkt nach der Operation ist die Blutung. Eine spätere Komplikation kann die übertriebene innere Narbenbildung sein, infolgedessen die Nase härter und steifer werden kann. In solchen Fällen kann eine zweite Operation zur Narbenentfernung notwendig werden.