Lebenslauf
Krasznai Zsolt_ok

Lebenslauf

Viele fragten mich, warum ich plastischer Chirurg geworden bin. Dies hatte mehrere Gründe. Die wichtigste Grundlage war, dass mehrere Mitglieder meiner Familie Ärzte sind. Daraus ergab sich, dass ich, meinem Bruder folgend, auch Arzt, und später Chirurg wie mein Vater werden wollte. Der zweite Grund meiner Entscheidung für die plastische Chirurgie war, dass ich bereits von Jugend an ein großes Interesse an der Mode, am ästhetischen Aussehen und der anspruchsvollen Erscheinung hatte. So ist es für mich eindeutig geworden, dass ich die ästhetische Seite der Chirurgie wähle, weshalb ich bereits in meinen Universitätsjahren mehrere Privatkliniken besuchte.

Im Jahre 1996 habe ich mein Universitätsstudium abgeschlossen. Dann arbeitete ich bis 2001 in der Abteilung Allgemeine Chirurgie des Ferenc-Jahn-Krankenhauses, wo ich selbstverständlich zahllose Bauch- und gefäßchirurgische Operationen durchgeführt habe. Am Ende 2001 habe ich meine Fachprüfung in Allgemeiner Chirurgie abgelegt. Als Assistent konnte ich während dieser Jahre in den Privatpraxen mehrerer plastischer Chirurgen tätig sein.

Nach der Fachprüfung habe ich das Studium zur Plastischen Chirurgie aufgenommen. Zuerst arbeitete ich ein Jahr lang an der Abteilung für Plastische und Brandchirurgie des István-Krankenhauses, wo ich an der konservativen und operativen Versorgung von Brandverletzungen teilnahm, beziehungsweise auch ästhetische und Rekonstruktionseingriffe durchführte. Das nächste Jahr meines Fachpraktikums verbrachte ich in der Abteilung Plastische Chirurgie des Erzsébet-Krankenhauses. Meine Fachprüfung in Plastischer Chirurgie legte ich Anfang 2004 ab, und damit habe ich meinen mehr als 10 Jahre alten Traum verwirklicht. Während meiner Fachausbildung und auch danach nahm ich an mehreren ausländischen Fortbildungen und Konferenzen im Bereich der Plastischen Chirurgie teil.

Nach meiner Fachprüfung wurde ich in die Abteilung Plastische Chirurgie des Erzsébet-Krankenhauses und zugleich auch an die Kontur Klinik aufgenommen, wo ich bis Anfang 2005 gearbeitet habe. Danach wurde ich auf eine Privatklinik in Buda eingeladen, wo ich bereits seit zwei Jahren arbeite.

Meine Laufbahn hatte zahllose frohe und schwere Minuten, wenn ich aber wieder von neuem anfangen könnte, würde ich wieder den Beruf des plastischen Chirurgen wählen. Ich liebe meine Arbeit, die täglichen Herausforderungen, die erreichten Ergebnisse und die glücklichen Rückmeldungen nach gelungener Arbeit.

Zahlreichen Kollegen der Plastischen Chirurgie, die mir die Kunstgriffe des Berufs beigebracht haben, bin ich zu Dank verpflichtet. Dazu kamen noch die in anderen Ländern gesehenen technischen Verfahren. Dies alles ermöglichte mir, dass ich meinen Beruf am gewissenhaftesten ausüben kann.