Gesichtsplastik

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Die Haut, als erste Verteidigungslinie des Organismus schützt uns nicht nur gegen Umwelteinwirkungen, sondern sie bestimmt im großen Maße unsere äußere Erscheinung. Aus ihrer Elastizität, Farbe und den Falten kann festgestellt werden, ob ihr Träger jung, gesund, und ausgeruht oder im Gegenteil, alt, müde, oder krank ist.

Außer den genetischen Faktoren wird die äußere Erscheinung der Haut auch durch Umwelteinwirkungen beeinflusst. Der Alterungsprozess der Haut beginnt bereits nach dem 20. Lebensjahr, und zwar mit der allmählichen Verlangsamung der Kollagenproduktion. Mit dem Alter wird die Haut, so auch die Gesichtshaut weniger elastisch.

Die Sehnsucht nach der jungen geschmeidigen Haut und der ewigen Jugend ist gleichaltrig mit der Menschheit.

Obwohl der Alterungsprozess nicht aufgehalten werden kann, ist es heute bereits möglich, die Zeichen des Alterns mit verschiedenen Behandlungstechniken oder operativ zu verzögern.

Kernpunkt der Gesichtsplastik ist, die schlaff gewordene Haut und das Fettgewebe an ihre originale Stelle zurückzuversetzen und dort zu fixieren. Nach der Entfernung der überflüssigen Haut wird die Gesichtshaut ausgespannt, infolgedessen glätten sich die Falten. Die verjüngende Wirkung des Eingriffs hängt im großen Maße von der individuellen Hautqualität ab, ergibt aber im Allgemeinen eine zehnjährige Verjüngung.

Im Verlauf der Operation beginnt die Schnittlinie an der vom Haar verdeckten behaarten Kopfhaut. Wir führen die Linie vor dem Ohr entlang, sie biegt unter dem Ohrläppchen hinter das Ohr ein. Hier läuft sie bis zur Mittellinie des Ohres und biegt weiter zur Nackengegend, wo der Schnitt ebenfalls an der behaarten Kopfhaut weitergeht. Im Anschluss daran wird die Gesichtshaut ausgespannt und der Überschuss entfernt. Die Wunde wird mit dem feinsten Nähmaterial, meistens mit unter der Haut geführten Nahten geschlossen.

Was man über den chirurgischen Engriff wissen muss:

Voraussetzungen:

Vor dem chirurgischen Eingriff sind Untersuchungen des allgemeinen Zustandes des Körpers und des lokalen Status notwendig, um die Risiken des Eingriffs einschätzen zu können. Die Operation wird in jedem Fall bei Narkose durchgeführt.

Dauer des Eingriffs:

2-3 Stunden

Pflichtaufenthalt in der Klinik:

1 Nacht

Arbeitsfähigkeit:

Nach 10 Tagen

Nahtentfernung:

Nach 10 Tagen

Nach der Operation:

4 bis 6 Wochen den aufgesetzten Druckverband oder Mieder unbedingt tragen

Risiken:

Als Folgen der Operation gibt es bei der überwiegenden Mehrheit der medizinischen Eingriffe Schwellungen, Einblutung, und eventuelle Entzündung des Gebietes, Narbenheilungsstörungen können auftreten. Sie sind aber dank der Entwicklung der Medizin immer seltener und beim Auftreten leichter behandelbar. Als Komplikationen der Gesichtsplastik kann eine kurzzeitige Hautverfärbung, beziehungsweise Empfindungsstörungen wegen der eventuellen Verletzung der Nerven der Hautoberfläche auftreten.